Natriumformiat-Methode der Oxalsäure
Die Herstellung von Oxalsäure nach dem Natriumformiatverfahren wird in das Bleiverfahren und das Calciumverfahren unterteilt. Kohlenmonoxid wird mit einer Natriumhydroxidlösung absorbiert, um Natriumformiat zu gewinnen, welches anschließend zu Natriumoxalat dehydriert wird. Dieses reagiert mit Bleisulfat (Bleiverfahren) bzw. Calciumhydroxid (Calciumverfahren) zu Bleioxalat- bzw. Calciumoxalat-Niederschlag, der dann mit Schwefelsäure angesäuert wird, um Oxalsäure zu erhalten.
Bleiverfahren zur Oxalsäureherstellung: Nach Waschen, Alkaliwäsche und Entstaubung wird Kohlenmonoxid mit einem Kompressor auf 2 MPa komprimiert, mit 160 g/L Natriumhydroxid auf 150 °C vorgewärmt und in einen Reaktor geleitet, um eine verdünnte Natriumformiatlösung herzustellen. Die Lösung wird auf ca. 600 g/L konzentriert, in einen Dehydrierungskessel gegeben, erhitzt und zu einem Feststoff eingeengt, anschließend erhitzt und geschmolzen und bei 400 °C dehydriert. Das dehydrierte Natriumoxalat wird suspendiert und unter Rühren Bleisulfat zugegeben, wobei der pH-Wert auf 3–4 gehalten wird. Lösliche Verunreinigungen werden durch Waschen entfernt, und anschließend wird überschüssige Schwefelsäure zur Ansäuerung zugegeben, um eine Oxalsäurelösung zu erhalten. Bariumcarbonat und 1%iges Polyacrylamid werden zur Koagulation und Sedimentation zugegeben, um Verunreinigungen zu entfernen. Die Lösung wird abgekühlt, kristallisiert, durch Zentrifugation filtriert und getrocknet, um das Endprodukt zu erhalten.
Calciumverfahren zur Oxalsäureherstellung: Die hergestellte Natriumoxalat- und Calciumhydroxidsuspension werden quantifiziert und unter Rühren in einen Calciumisierungsreaktor gegeben. Die erhaltene Calciumisierungslösung wird filtriert und gewaschen. Das Natriumhydroxidfiltrat wird konzentriert und zur Synthese von Natriumformiat verwendet, der Filterkuchen (Calciumoxalat) dient der Ansäuerung. Der Filterkuchen wird zu einer Calciumoxalatsuspension verarbeitet, die in einem Ansäuerungskessel mit Schwefelsäure und konzentrierter Oxalsäuremutterlauge angesäuert und anschließend filtriert wird. Der Filterkuchen (Gips) wird gewaschen, und die Waschflüssigkeit dient zur Herstellung einer Calciumoxalatsuspension. Das Filtrat (Oxalsäurelösung) wird adsorbiert, um feine Calciumsulfatpartikel zu entfernen, abgekühlt, kristallisiert und zentrifugiert, um die Rohoxalsäure abzutrennen. Diese wird umkristallisiert, abgetrennt und getrocknet, um ein qualifiziertes Produkt zu erhalten. Die Mutterlauge wird zurückgeführt.
Das Natriumformiat-Blei-Verfahren ist ein ausgereifter Prozess mit stabiler Produktqualität und kurzem Produktionszyklus. Die Ausbeute liegt bei 80–90 %, die Reinheit der raffinierten Oxalsäure bei 99,5 %. Allerdings entsteht im Produktionsprozess Bleibelastung, und das bei der Reaktion anfallende Natriumsulfat kann nicht wiederverwendet werden, wodurch große Mengen an Schwefelsäure und Natronlauge verbraucht werden. Das Calcium-Verfahren zur Oxalsäuresynthese vermeidet die Belastung des Grundwassers mit Bleisalzen und Natriumsulfat, und der Ersatz von Natronlauge durch Kalk senkt die Produktionskosten erheblich. Das bei der Reaktion anfallende Nebenprodukt CaSO₄ kann umweltfreundlich zu Baustoffen weiterverarbeitet werden. Gleichzeitig wird die bei der Reaktion anfallende Mutterlauge NaOH mit CO₂ zu Natriumformiat umgesetzt, wodurch Rohstoffe eingespart werden.
Shandong Pulisi Chemical Oxalsäure: Kernvorteile
Die Oxalsäure von Shandong Pulisi Chemical (≥ 99,6 % Reinheit, CAS 144-62-7) zeichnet sich durch extrem niedrige Verunreinigungen (Sulfat ≤ 0,1 %, Schwermetalle ≤ 0,002 %, Eisen ≤ 0,003 %) und Zertifizierungen nach ISO 9001, BV, REACH und FAMI-QS aus und gewährleistet so die Einhaltung globaler Marktstandards. Dank unserer über 18-jährigen Erfahrung in der Chemiebranche bieten wir Direktpreise ab Werk, Containerlogistik mit Lagern in den Häfen von Qingdao, Tianjin und Shanghai sowie kundenspezifische Verpackungen (25 kg/50 kg) für einen reibungslosen Export. Unsere Oxalsäure eignet sich hervorragend für die Fällung von Seltenerdmetallen, die Entfernung von Metallrost, das Färben von Textilien und das Polieren von Marmor und bietet Industriekunden weltweit zuverlässige und nachhaltige, biologisch abbaubare Lösungen.
Veröffentlichungsdatum: 15. April 2026
