Glyoxal-Oxidationsverfahren für Oxalsäure
Glyoxal besitzt ein starkes Reduktionsvermögen und kann daher unter Einwirkung von stark oxidierender Salpetersäure rasch zu Oxalsäure oxidiert werden. Aufgrund von Faktoren wie Rohstoffversorgung, Preis und Technologie ist dieses Verfahren jedoch wenig wettbewerbsfähig und hat sich nicht industrialisiert.
Darüber hinaus gibt es weitere Synthesemethoden für Oxalsäure:
(1) Verfahren zur Herstellung von Kohlendioxid: Kohlendioxid wird zunächst zum Zwischenprodukt reduziert.
CO2
und wird dann in andere organische Substanzen umgewandelt. Oxalsäure wird durch Bestrahlung verschiedener Kohlendioxidsysteme mit elektrochemischen Methoden und Gammastrahlen, Sonnenlicht oder Hochdruck-Quecksilberdampflampen gewonnen.
(2) Alkalischmelzverfahren mit zellulosereichen Materialien: Ein Gemisch aus zellulosereichen Materialien (z. B. Altholz, Spreu etc.) und anorganischer starker Lauge wird bei 513–558 K gemeinsam geschmolzen, um mehr als 50 % Oxalat zu erzeugen. Die Oxalatkristalle werden durch Kristallisation ausgefällt und anschließend mit Schwefelsäure zur Gewinnung der fertigen Oxalsäure verwendet. Dieses Verfahren ist zwar einfach, die Ausbeute pro Durchgang ist jedoch gering (unter 35 %), der Laugenverbrauch hoch und die Umweltbelastung erheblich.
(3) Herstellungsverfahren für Kohlerohstoffe: Die Herstellung erfolgt aus verschiedenen Torfarten. Beispielsweise wird Oxalsäure aus Torf der Gattungen Sphagnum und Polytrichum durch Salpetersäureoxidation gewonnen. Die Reaktion wird bei 343 K über 8–9 Stunden durchgeführt und erzielt eine Ausbeute von bis zu 95 %. Auch bei Verwendung von Rohstoffen wie Kohlenteer zur Oxalsäureherstellung wird eine Ausbeute von bis zu 51 % erreicht.
Shandong Pulisi Chemical Co., Ltd. – Spezialist für Oxalsäure (Ethandisäure).
Veröffentlichungsdatum: 20. April 2026
