Bei niedrigen Temperaturen verlangsamt sich die Hydratation, was die Effizienz des Bauprozesses beeinträchtigt. Sinkt die Temperatur unter den Gefrierpunkt, gefriert Wasser, dehnt sich aus und neigt zu Mängeln wie Hohlräumen und Abplatzungen. Nach der Verdunstung des Wassers vergrößern sich die inneren Hohlräume, wodurch die Festigkeit des Mörtels deutlich abnimmt.
Die Festigkeit von Mörtel hängt maßgeblich von der Reaktionsgeschwindigkeit und -dauer von Zement und Wasser ab. Bei Temperaturen unter 0 °C gefriert das Wasser, und obwohl die Hydratation eine exotherme Reaktion ist (wodurch eine gewisse Hydratationstemperatur erreicht wird), nimmt die Effizienz der Zementreaktion dennoch ab. Steigt die Temperatur über 0 °C, schmilzt das Eis, und die Hydratation setzt wieder ein – dieser Zyklus verringert jedoch unweigerlich die Zementfestigkeit.
Veröffentlichungsdatum: 17. Dezember 2025
