Ein umweltfreundliches Produktionsverfahren unter Verwendung von CO und Ca(OH)₂ als Calciumformiat-Rohstoffe
Das Herstellungsverfahren mit Kohlenmonoxid (CO) und Calciumhydroxid (Ca(OH)₂) als Rohstoffe bietet Vorteile wie einfache Handhabung, keine schädlichen Nebenprodukte und eine breite Rohstoffbasis. Es entspricht insbesondere den Prinzipien der Atomökonomie in der grünen Chemie und gilt daher als kostengünstiges, umweltfreundliches Herstellungsverfahren für Calciumformiat. Die Reaktion verläuft wie folgt:
Diese Reaktion besteht aus zwei Schritten: 1) CO reagiert mit Wasser zu Ameisensäure; 2) die entstandene Ameisensäure wird direkt mit Ca(OH)₂ neutralisiert, um Calciumformiat zu synthetisieren. Der Prozess umfasst im Wesentlichen die Rohgasaufbereitung, die Zugabe von gelöschtem Kalk, die Rohstoffreaktion, die Produktverdampfung und die Kristallisation. Die Rohstoffausnutzung erreicht im gesamten Prozess 100 % und erfüllt somit das Prinzip der Atomökonomie der Grünen Chemie. Die Grundlagenforschung zu diesem Prozess weist jedoch noch viele Lücken auf – beispielsweise stellt die Reaktionskinetik der Synthesereaktion ein großes Hindernis für die Reaktorauswahl und die Auslegungsberechnung dar.
Veröffentlichungsdatum: 26. Dezember 2025
