Gefahren von Hydroxyethylacrylat (HEA)
Hydroxyethylacrylat (HEA) ist eine farblose und transparente Flüssigkeit mit leicht stechendem Geruch, die häufig in der industriellen Produktion, beispielsweise für Beschichtungen, Klebstoffe und die Harzsynthese, eingesetzt wird. Beim Umgang mit diesem Stoff ist höchste Vorsicht geboten, da er Gefahren in verschiedenen Bereichen birgt, darunter für die menschliche Gesundheit und die Umwelt.
Gesundheitsgefahren
Direkter Kontakt mit Hydroxyethylacrylat (HEA) kann Hautrötungen, Schwellungen und brennende Schmerzen verursachen. Längerer Kontakt kann eine allergische Dermatitis auslösen. Gelangt die Flüssigkeit in die Augen, kann sie Hornhautschäden verursachen, die mit Symptomen wie Tränenfluss und verschwommenem Sehen einhergehen. Das Einatmen der Dämpfe kann die Atemwege reizen und zu Husten und Engegefühl in der Brust führen. Das Einatmen hoher Konzentrationen kann Lungengewebe schädigen. Tierversuche zeigen, dass langfristiger Kontakt die Leber- und Nierenfunktion beeinträchtigen und ein potenzielles Krebsrisiko darstellen kann. Schwangere Frauen sollten besonders vorsichtig sein, da Tierstudien darauf hindeuten, dass diese Substanz die embryonale Entwicklung beeinträchtigen kann.
Veröffentlichungsdatum: 20. November 2025
