TDI-Brooks schließt Explorationskampagne vor der Küste von New York und New Jersey ab

Das amerikanische Unternehmen TDI-Brooks hat eine groß angelegte Forschungskampagne vor der Küste von New York und New Jersey abgeschlossen. Zwischen Januar 2023 und Februar 2024 führte das Unternehmen ein umfangreiches Standortuntersuchungsprogramm an zwei Offshore-Windparks in staatlichen und bundesstaatlichen Gewässern durch.
TDI-Brooks führte verschiedene Aufgaben durch, wie z. B. geophysikalische Untersuchungen, detaillierte UHRS-Untersuchungen, archäologische Identifizierungsuntersuchungen, leichte geotechnische Kernbohrungen und Meeresbodenprobenahmen in verschiedenen Phasen.
Zu diesen Projekten gehört die Untersuchung von mehr als 20.000 linearen Kilometern simulierter ein- und mehrkanaliger seismischer Messstrecken und Kabeltrassen entlang der Küste von New York und New Jersey.
Ziel ist es, anhand der gesammelten Daten den Zustand des Meeresbodens und der Meeresumwelt zu beurteilen und dabei mögliche Risiken (geologische oder menschengemachte Gefahren) zu identifizieren, die die zukünftige Installation von Windkraftanlagen und Unterseekabeln beeinträchtigen könnten.
TDI-Brooks betrieb drei Forschungsschiffe, nämlich die R/V BROOKS McCALL, die R/V MISS EMMA McCALL und die M/V MARCELLE BORDELON.
Die geotechnische Untersuchung umfasste 150 pneumatische Vibrationskerne (PVCs) und über 150 Neptune 5K Kegelpenetrationstests (CPTs), die im Pachtgebiet und auf der Offshore-Kabeltrasse (OCR) durchgeführt wurden.
In Kombination mit der Untersuchung mehrerer Austrittskabeltrassen wurde eine Erkundungsuntersuchung durchgeführt, die das gesamte Pachtgebiet mit im Abstand von 150 Metern angeordneten Messlinien abdeckte, gefolgt von einer detaillierteren archäologischen Untersuchung im Abstand von 30 Metern.
Zu den verwendeten geodätischen Sensoren gehören Dual Beam Multibeam Sonar, Side Scan Sonar, Seafloor Profiler, UHRS Seismic, Single Channel Seismic Instrument und Transverse Gradiometer (TVG).
Die Untersuchung umfasste zwei Hauptbereiche. Der erste Bereich beinhaltet die Messung von Veränderungen der Wassertiefe und der Neigung, die Untersuchung der Morphologie (Zusammensetzung und Lithologie der Meeresbodenformationen in Abhängigkeit von der lokalen Geologie) sowie die Identifizierung natürlicher oder künstlicher Hindernisse auf oder unter dem Meeresboden, wie z. B. Felsaufschlüsse, Kanäle, Senken, gasförmige oder flüssige Vorkommen, Treibgut (natürlichen oder künstlichen Ursprungs), Industrieanlagen, Kabel usw.
Der zweite Schwerpunkt liegt auf der Beurteilung der geologischen Gefahren im Flachwasserbereich, die diese Gebiete beeinträchtigen könnten, sowie auf zukünftigen geotechnischen Tiefenuntersuchungen innerhalb von 100 Metern über dem Meeresboden.
TDI-Brooks erklärte, die Datenerfassung spiele eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung des optimalen Standorts und der Gestaltung von Offshore-Projekten wie Windparks.
Im Februar 2023 gab das Unternehmen bekannt, einen Auftrag für geophysikalische und geotechnische Untersuchungen sowie Meeresbodenprobenahmen erhalten zu haben, um die Meeresbodenbedingungen innerhalb des Projektpachtgebiets und potenzieller Exportkabelrouten vor der Ostküste der USA zu untersuchen.
Weitere Neuigkeiten von TDI-Brooks: Das neue Forschungsschiff des Unternehmens, die RV Nautilus, traf nach ihrer Überholung im März an der US-Ostküste ein. Das Schiff wird dort Offshore-Windparkprojekte durchführen.
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Veröffentlichungsdatum: 08. Mai 2024