Es gibt zwei Hauptverfahren zur Herstellung von Natriumsulfid. Beim Glaubersalzverfahren werden Natriumsulfat und Kohlenstaub im Verhältnis 1:0,5 vermischt und in einem Flammofen unter ständigem Rühren auf 950 °C erhitzt, um Klumpenbildung zu vermeiden. Das entstehende Schwefelwasserstoffgas muss mit einer alkalischen Lösung absorbiert werden. Die Nichteinhaltung der Abgasreinigungsstandards kann zu Bußgeldern der Umweltbehörden führen. Beim Nebenproduktverfahren wird Abfallflüssigkeit aus der Bariumsalzproduktion verwendet, die fünf Filtrationsschritte erfordert. Dadurch werden die Kosten zwar um 30 % gesenkt, die Reinheit erreicht jedoch nur 90 %.
Veröffentlichungsdatum: 24. September 2025
